| www.tonkopie.de | Digitale Restaurierung von Schallplatten und Tonbändern auf CD | |||||||||||||||||||||
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Schellackplatten digitalisieren .Sonderfall Schellack-Platten:
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Ein spezieller Vorverstärker kommt bei mir bei der Digitalisierung von Schellack-Platten zum Einsatz. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Kennlinien beim Schneiden der Platten verwendet. Dieser regelbare Entzerrer berücksichtigt die verschiedenen Kennlinien. |
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Trennen Sie die einzelnen Tracks durch Pausen und bringen am Anfang und Ende der Titel eine Ein- und Ausblendung an, damit das laute Knistern der Ein- und Auslaufrille nicht zu hören ist.
Da bei Schellackplatten, anders als bei Tonbändern, keine "Ton-Verluste" durch die Lagerung entstehen, ist eine Klangkorrektur in der Regel nicht nötig, es bleibt also auch der "Original-Sound" der alten Aufnahmen erhalten.
Bei extrem abgenutzten Platten wäre eine Manipulation durch einen Equalizer angebracht, muss im Einzelfall getestet werden.
Es ist durchaus möglich, den "Sound zu modernisieren", also durch
Kompressoren zu verdichten und an an die heutigen Hörgewohnheiten
anzupassen, aber mal abgesehen vom enormen Aufwand, was dabei rauskommt, ist nicht mehr "ORIGINAL".
Erwarten Sie kein Wunder !!! - Schellackplatten haben nun einmal einen höheren Rauschpegel und weniger Dynamik als eine heutige CD-Aufnahme. Bedenken Sie bitte, daß auch die Aufnahmetechnik vor fünfzig oder auch hundert Jahren sehr weit von der heutigen Perfektion entfernt war. So manche Rumpel- und Brummstörungen sind schon während der Originalaufnahme entstanden und wurden auch so direkt in die Schellackplatte gepresst.
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Das ist wohl das Beste, was Ihre Schellackplatten erleben können: Der berühmte Lenco L75 ohne jede Automatik, Schweizer Wertarbeit aus der "guten alten Zeit". Der Hifi-Klassiker aus den 60er und 70er Jahren sorgt mit seinem 4 kg Plattenteller und dem Präzisions Reibradantrieb für gleichmäßigen und rumpelfreien Lauf. Vor Jahrzehnten für runde 500 DM zu kaufen, heute gebraucht zwischen 50 - 200 Euro, je nach Zustand. |
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Die stufenlos regelbare Geschwindigkeit bis zu 86 U/M lässt Sie wirklich jede Schallplatte abspielen. Bis die üblichen 78 U/M sich durchgesetzt hatten, gab es bei den alten Platten auch davon abweichende Geschwindigkeiten. Zur Justierung der Raster für das exakte Tempo ist eine Stroboskopscheibe dringend zu empfehlen. | |
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Der Tonarm des gebraucht gekauften L75 muss neu balanciert und justiert werden. 2 Tonarmgewichte und die 3 Elemente der Antiskating-Einrichtung lassen sich nur mit Hilfe der Bedienungsanleitung exakt anbringen und einstellen. Bei sehr vielen alten L75 fehlen Teile der Antiskating-Vorrichtung. Es müssen 4 Teile sein: Spiral-Halter, Bügel und 2 verschiedene Gewichte (1gr & 4gr). |
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In das System muss eine für Schellackplatten geeignete Abspielnadel hinein. Nicht für jedes System gibt es diese speziellen Diamanten. Bei "Mr.Stylus" (Linkseite) fertigt man auch für Ihr System den passenden Nadelträger an. |
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L78, eine leicht modifizierte Version des L75 ist sehr rar und auch gebraucht kaum zu kaufen. Eine praktische Neuerung ist die wählbare Abschaltautomatik. Oft sind Single-Schellacks bis sehr nahe an den Aufkleber bespielt, viele Plattenspieler schalten zu früh ab und es fehlen Ihnen dann die letzten Sekunden der Aufnahme. Beim L78 lässt sich das Ausschalten am Ende der Platte wahlweise einstellen, der L75 schaltet am Plattenende nie ab. Als NEUES Modell können Sie auch heute einen L78 von Lenco kaufen. Es ist ein USB-Plattenspieler, der ausser dem Namen reichlich wenig mit dem Klassiker L78 gemeinsam hat. |
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Der Handel bietet eine Vielzahl von Billig-Scheibendrehern an, die auch mit 78 Umdrehungen laufen. Für runde 40 Euro sind solche "Plastikbomber" schon zu haben. Für einige Euros mehr sogar mit Radio, und noch einige Euros mehr bringen auch noch den USB-Anschluss mit. Abgesehen von der miesen Verarbeitung fehlt die Einstellung von Auflagegewicht und Antiskating, auch mit Gleichlaufschwankungen ist zu rechnen. Eindeutig: Für 49 Euro können Sie nicht mehr erwarten. |
Schellacks werden bei mir mit Lenco L75 und L78 unter Einsatz spezieller Diamanten digitalisiert.
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